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E-Scooter MyTierGo: My Test

MyTierGo Test

Mit dem Umzug meines Studios nach Essen ergab sich auch die Möglichkeit, die MyTier App zu nutzen: E-Scooter zum Mieten, 1 Euro Freischaltung je Nutzung zzgl. Minutenpreis . Von da an war es nur ein kleiner Schritt zu meinem MyTierGo (aktuell läuft eine 100 € Aktion Reduktion!).

Warum ein MyTierGo E-Scooter?

In einer Großstadt wie Essen kommt man damit überall hin. Zugegeben sind die in Deutschland erlaubten 20 km/h bisweilen langsam, aber sie sind ausreichend schnell. Wichtiger ist das geringe Platzbedürfnis, man kann das Gerät mit ins Büro oder die Öffis nehmen und damit die Reichweite vergrößern. Die Reichweite liegt bis zu 30 km je Ladung (was ich Witterungsbedingt noch nicht testen kann, Winter und Akkus und so).

Für mich war es eine Rechnung: Das MyTier Abo kostet 5,99 € im Monat. Damit spare ich die Freischaltgebühr von 1 € je Fahrt, rentiert sich also bei 6 Fahrten im Monat.

Eine Fahrt kostetete mich für meine üblichen U-Bahn-Strecken zwischen 1,90 € und 2,90 € – und war damit (im Abo) günstiger als das U-Bahn Einzelticket.

Ein Monatsticket kostet mich 77 oder 87 € monatlich.

Den MyTierGo hingegen kann man für 970 € oder 84,99 € ratenweise kaufen. Was eine Ersparnis von 3 € wäre. Mit dem Angebot 100 € reduziert das ganze wird daraus aber ein Vertrag von mtl. 72,50 € – und damit weit billiger als das billige Ticket 1000.

Warum der MyTierGo?

Ich hatte ja die Qual der Wahl und bin bei MyTier wegen des Abos hängengeblieben. Ein Euro je Freischaltung war mir zu teuer. Und wenn man einmal zufrieden ist… bleibt man bei der Marke.

Unterschiede MyTier und MyTierGo

Das soll nicht verheimlicht werden: MyTier und MyTierGo sind nicht dasselbe Fahrzeug. Der jetzt verkaufte Go ist kein Generalüberholter MyTier mehr, sondern ein brandneues Gerät – mit einer Stange zum klappen, damit es im Büro und Auto keine Probleme gibt.

Gleichzeitig kommt mit der Miet-MyTier subjektiv etwas kräftiger vor, insbesondere bergauf. Dieselben Strecken gefahren kann es je nach Steigung bei meinem MyTierGo fast zum stillstand kommen, während es beim MyTier merklich langsamer wird, aber noch nicht Schrittgeschwindigkeit erreicht.

Leider keine Reichweitenanzeige in der App

Ärgerlich ist auch, dass MyTier für den Go mit dem Versprechen wirbt, dass die Reichweite und der Ladezustand in der App angezeigt werden:

Werbung auf MyTierGo

In meiner App schaut derselbe Bildschirm so aus:

Screenshot aus meiner App

Das Freischalten des Scooters ist besser gelöst, es gibt einen Knopf für Freischalten, einen für Abschließen. Die Reichweite in der App, gar in Kilometern, kann man nicht ablesen. Anders übrigends als in der App für die Mietscooter, da seht ihr für jeden wie seine Reichweite ist:

Screenshot MyTier App

Ich hoffe, dass sich das bald noch ändert. Den Ladezustand muss man somit mühevoll über das Display erahnen:

Bild meines MyTierGo

Ihr seht unten den Ladezustand, vier Balken ist vollgeladen, kein Balken ist fast leer. Jetzt bei dieser Witterung schwankt die Anzeige, je nach Belastung enorm und teils um 2 Balken – das ist unschön. Deshalb würde ich mir eine ca. Kilometerberechnung wünschen.

Das Display finde ich gelungen. Nicht zu groß, nicht zu klein. Es zeigt die gefahrene Geschwindigkeit an.

Verarbeitung meines MyTierGo Scooters

Die Verarbeitung ist, wie bei den Mietscootern, top. Sehr robust, gute Schweißnähte, stabiler Rahmen und stabile Lenkung. Ein einfaches Handschellenschloss reicht in der Regel nicht aus, weil es nicht um die Lenkstange passt. Ich hab daher die Kombination aus Stange und Kabel genommen, das ich unten an der Radhalterung verkette. Zudem ist das Gerät mit dem elektrischen Schlüssel verschlossen, schieben ohne Schlüssel geht nicht, wegtragen natürlich schon. Doch wirklich handlich ist der Scooter wegen seiner Verarbeitungsqualität nicht, er ist schwer und grob. Er wiegt laut Herstellerangaben 23 kg und ist damit nicht wirklich zum wegtragen geeignet – was aber auch ein wirksamer Diebstahlschutz ist…

Alles in allem ist der sehr gut verarbeitet, wenn die Mietgeräte auch noch eine Spur robuster wirken.

Dank der schlauchlosen Räder ist er freilich weniger komfortabel zu fahren, da merkt man jedes Essener Schlagloch und jede Unebenheit umso mehr…

Fazit

Ich habs bisher nicht bereut, meinen MyTierGo gekauft zu haben. Mal sehen, wie sich die Reichweite im Winter entwickelt und wie man bei schmierig-nassen Strassen fahren kann. Bisher kann ich ihn nur loben und empfehlen.

Wichtig

Denkt bitte an Schutzkleidung, nicht nur den Kindern als Vorbild. Im Winter ist sehen und gesehen werden wichtig, weshalb ich einen Orangen Helm und eine grellgelbe Straßenjacke trage.

Das Scooterfieber hat mich jedenfalls gepackt. Probiert es doch einfach mal aus!

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