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Homeschooling: Corona als Chance?

Ist für Homeschooling Corona als Chance zu sehen, dieses zu legalisieren? Die bisherige Entwicklung hat gezeigt, dass der Staat nicht in der Lage ist, den Schulunterricht bei bestehenden Problemen aufrecht zu erhalten. Offenbar bestehen keine Konzepte, um Schule im Jahr 2020 weiterzuführen. Fernunterricht? Onlineschule? All diese Stichwörter sind der heutigen Kultusministerkonferenz fremd, es gibt weder technisch noch personell entsprechende Konzepte

Corona als Chance für Homeschooling begreifen

Der Schulalltag hat stattdessen die Eltern erreicht. Sie müssen den Unterricht organisieren und durchführen. Und all das ohne Vorbereitung. Werden Sie von den Schulen unterstützt? Mitnichten. Lieblos kopierte Arbeitsblätter sind kein Konzept. Eltern werden nicht informiert, wie sie ihren Kindern neuen oder vergessenen Stoff beibringen sollen. Sie sind auf sich alleine gestellt – und meistern diese Aufgaben mit Bravour. Deshalb begreife ich diese Corona Krise eben auch als Chance. Das lange verpönte Homeschooling kann endlich legalisiert werden. Dazu müsste man nur die Schulpräsenzpflicht abschaffen und durch eine Bildungspflicht ersetzen. Dann könnten alle Eltern selbst entscheiden, ob sie diese Herausforderung annehmen. Das größere Problem ist meiner Meinung nach, dass Corona gezeigt hat, dass die Schulen eine Bildungspflicht nicht umsetzen könnten. Zu schlecht sind sie ausgestattet, zu demotiviert arbeiten die Lehrer.

Sind Eltern Homeschooling gewachsen?

Dank Corona ist diese Frage beantwortet. Eltern werden jetzt, wo der Staat versagt, gezwungen, Homeschooler zu sein. Die bisherigen Argumente sind also plötzlich vergessen. Eltern engagieren sich für Petitionen wie dieser.

 

Homeschooling ist in Europa ebenso verwurzelt wie in Amerika. Wirkliche Gründe dagegen gibt es nicht, solange der Staat kontrolliert, dass das Wissen bei den Kindern auch ankommt.

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