Familienrecht

Probleme im Mutter-Kind-Heim

Probleme im Mutter-Kind-Heim: Die Sendung vom Sonntag war etwas besonderes. Live aus dem Mutter-Kind-Heim im Südwesten wurde Emely zugeschalten und erläuterte Ihre Probleme mit dem Heim, die Restriktionen und Vorgaben. So kann eine gute Bindung zum Kind nicht entstehen. Hilfe ist das nicht, eher Hilfe zur Inobhutname.

Wir unterhielten uns über Lösungsmöglichkeiten.

Der Fall zeigt meiner Meinung nach, dass frühzeitige Hilfe notwendig ist. Hilfe muss Einzelfallbezogen erfolgen und auf konkrete Probleme abgestellt werden. Leider verkennen das die Gerichte und Jugendämter.

Inzwischen sind die Befürchtungen von Emely auch eingetreten, das Jugendamt scheint ihr das Kind weggenommen zu haben. Weitere Informationen habe ich leider nicht, es soll aber wohl heute ein Gerichtstermin stattfinden.

Der Auftrag von Mutter-Kind-Heimen

Schaffen es Mutter-Kind-Heime, ihrem Auftrag nach Unterstützung gerecht zu werden? Ich fürchte nicht. Die Einschränkungen im emotionalen und tatsächlichen Bereich führen dazu, dass die Eltern gar nicht in ihre Rolle wachsen können. Starre Regeln ersetzen keine eigenen Entscheidungen. Liebevolle Anweisungen führen langfristig zu erfolgen. Hoher Druck verhindert dies.

Fehlende Privatsphäre, rechtswidrige Kontakt- und Ausgangssperren führen nicht nur dazu, dass das Verhältnis zum Heim gestört wird. Es wird damit durch das federführende Jugendamt eine Hilfebeziehung verhindert.

Mutter-Kind-Heime sind hilfreich. Wenn man es richitg macht. Doch leider lässt in den meisten mir bekannten Heimen die Hilfe ein Konzept missen. Mutter-Kind-Heime  sollten Inobhutnahmen verhindern. Oftmals hat man den Eindruck, das Gegenteil wird erreicht.

Ich schaue einmal, ob ich pädagogische Konzepte ausfindig machen kann.

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