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Mediation für Wir2020, Schiffmann und Pauling?

Schnapssidee gestern im Stream, und schon der passende Artikel Mediation für Wir2020, Schiffmann und Pauling?

Was ist eine Mediation?

Die Mediation ist eine Methode um Konflikte zwischen zwei oder mehreren Parteien zu lösen, zum Beispiel in der Familie, Wirtschafts- und der Arbeitswelt, bei Bau- und Immobilienprojekten oder in interkulturellen und sozialen Beziehungen, sowie mit Behörden und Ämter. Ein unabhängiger Mediator/-in unterstützt zerstrittene Parteien dabei, Lösungen selbst zu finden, von denen alle Beteiligten profitieren. Er schafft eine entspannte und konstruktive Gesprächsatmosphäre und zeigt Wege zur Konfliktbewältigung auf. Der/die Mediator/-in trifft keine Entscheidungen. Er/Sie hilft den Beteiligten, gemeinsam Lösungen zu suchen und zu finden. In den Gesprächen geht es um Einsicht und nicht darum, Recht zu bekommen. Bei einer Mediation gibt es nur Gewinner (Win-Win) und keine Verlierer. Wie genau das Ganze funktioniert, erkläre später genauer.

Warum Wir2020 eine Mediation braucht:

Selten verlaufen Trennungen, bei Parteien, Firmen oder Vereine, wie bei Wir2020 konfliktfrei ab. Ehemalige Partner sind verletzt, fühlen sich unverstanden, belogen, betrogen oder unfair behandelt. Häufig können sie miteinander nicht mehr reden, kommunizieren über Rechtsanwälte, über diverse Social Media Kanäle und Auseinandersetzungen enden zu oft vor dem Richter.

Die unabhängigen Mediatoren/-innen möchten den beteiligten Menschen dabei helfen, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und Konflikte zu lösen oder zu reduzieren. Zumindest lässt sich meisten wieder die Kommunikationsebene wieder herstellen. Lässt sich eine Trennung, wie bei Wir2020 nicht vermeiden, so unterstützen die Mediatoren/-innen die Beteiligten, die Trennung so einvernehmlich und konfliktfrei wie möglich zu gestalten.

Vorteile einer Mediation für Wir2020:

  • Eine Mediation ist vertraulich, Wir2020 würden den Medien kein Futter mehr geben und sich dadurch nicht mehr zerfleischen lassen
  • Eine Win-Win-Situation wird im besten Falle erziehlt, und zwar für alle Beteiligten, dadurch gibt es keine Verlierer.
  • Man überlässt keinem Dritten die Entscheidung (bsp. Richter), sondern kann eigenverantwortlich die Lösungen herbei führen.
  • Das Verfahren ist kürzer und kostengünstiger als ein Gerichtsverfahren

Ob die Beteiligten von Wir2020 der Mediation eine Chance geben würden, wird sich zeigen. Sinnvoll wäre das auf alle Fälle.

Gerade die große Politik bewies, welche Wunder Mediation bewirken kann. Mehr dazu in meinem Buch Mediation im Familienrecht:

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Politik und News

Schwindelbodo beim Lügen überführt – Wo ist die Transparenz?

Nun hat sich also Bodo Schiffmann für WIR2020 geäußert. Er habe, so sein Video gestern, erst am 13.07. von den einstweiligen Verfügungen erfahren.

Unten spricht er von einer eV („heute“), oben benennt er zwei Aktenzeichen…

Das ist falsch und schlicht gelogen. Hier sind die geschwärzten Zustellnachweise:

Es ist also nicht richtig, dass die Zustellungen gestern, am 13.07.2020 erfolgt sind. Das haben zwei Gerichtsvollzieher mit ihrer Unterschrift bestätigt.

Die erste Zustellung, betreffend das erste eA Verfahren, erfolgte am 06.07. 12.10 Uhr an die Partei. die zweite am 11.7. 11.15 Uhr an Dr. Schiffmann. Wieso Schwindelbodo es für nötig sieht, unter seinem Video zu behaupten er habe das erst am 13.7. erhalten –

ist die Motivlage klar: Sich in bewährter Schwindelmanier aus der Verantwortung stehlen. Activinews ist bemüht, weitere Informationen für Euch zu erhalten. Stay tuned.

Transparenz sucht man – ausser in den Imagevideos der Partei – leider vergeblich.

Ich habe nunmehr folgende Presseanfrage gestellt an die Partei, mal sehen ob diese beantwortet wird:

Sehr geehrte Damen und Herren,sehr geehrter Herr K,
Dr. Schiffmann äußert sich gestern im Video, dass er am 13.7. eine einstweilige Verfühgung erhalten habe. Diese Information ist falsch, wie Ihnen ja bekannt ist. Die gegen die Partei gerichtete wurde am 6.7. zugestellt, die gegen Schiffmann am 11.7.
Wie steht nun die Partei dazu, dass Dr. Schiffmann hier die Öffentlichkeit mit unrichtigen Fakten bedient? Die Partei steht ja auch für Transparenz, wie sich aus dem letzten Imagevideo zu sehen ist. Wie steht dies im Zusammenhang mit bewussten Fehlinformationen der Öffentlichkeit durch ein Mitglied des Parteivorstandes?
Warum wird das Zustelldatum auf den 13.7. durch Schiffmann verlegt und die Zustellung vom 6.7. verschwiegen?
Fanden seit dem 6.7. Parteihandlungen (Parteitage, Vorstandssitzungen, Vorstandsentscheidungen) statt, und wenn ja welche?
Wir wegen der Verstöße gegen die Transparenz gegen Dr. Schiffmann mit Mitteln der Parteiordnung vorgegangen, wenn nein warum nicht?

Ich bedanke mich für die kurzfristige Beantwortung dieser Fragen

Michael Langhans, Activinews.tv

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Politik und News

WIR2020 – Die Schiffmann Partei

Nach seinem Ausstieg aus Widerstand 2020 veröffentlichte er sogleich eine Ankündigung, der er nun Taten folgen lies: WIR2020 – Die Schiffmann-Partei ist nun gegründet worden, und es bestehen erhebliche rechtliche und ethische Bedenken gegen diese Partei.

Doch erst der Reihe nach. Nach seinem Austritt bei Widerstand 2020 hatte er umgehend eine Neugründung angekündigt – freilich wollte er diesmal alle Fehler der Widerstandgründung vermeiden und sich Zeit lassen. Nach zehn Tagen konnte er es aber dann doch nicht abwarten und zeigte seine Gründung Live auf YouTube. 

Bereits vorab hatte Bodo Schiffmann ja ein Video publiziert, in dem er die Gefahr eines „zensierens“ durch YouTube ankündigte, weil er eben eine Verwarnung erhalten habe auf seinem Kanal Sinsheimer Schwindelambulanz. Mit dem aus meiner Sicht dilettantischen Start habe ich mich hier auseinandergesetzt

Das Video wurde überwiegend negativ kommentiert. Das beweist, dass Schiffmann es schafft, mit seiner Partei Wir die Emotionen und Hoffnungen der Menschen zu greifen und anzusprechen. Das ist erst einmal nichts negatives, sondern sogar sehr positiv. Doch leider artet die Kritik seiner Zuseher sehr in beleidigend persönliche Angriffe aus. Schiffmann, der selbst aus Dünnhäutigkeit schon öfters Kommentare unterbunden hatte, war und ist wenig kritikresitent.

Doch woran ärgerten sich die Zuseher? Ich kritisierte für mich die Unprofessionalität des Streams, der dann nicht zuende gebracht wurde. Das galt auch auf dem anderen Kanal, der als Backup bereit gehalten wurde.

Für mich war es bis heute eine angekündigte Skandalisierung. Erstens hätte ein Parteikanal, neu gegründet und nicht Schiffmanns Eigentum, dieses Sperren verhindert. Zweitens fehlen mir die Belege und Beweise für diese Behauptung. Drittens hätte Schiffmann einfach via Restream oder andere Dienste auf mehrere Kanäle streamen sollen und müssen.

Danach ging dann die Webseite wir2020-partei.de online.

Wie zu erwarten war die Seite für zwei Stunden kaum online. Es gab weder Inhalte noch die versprochene Möglichkeit, Mitglied zu werden. Doch immerhin, es konnte der Kodex der Partei von mir eingesehen werden:

Warum dieser Kodex nur als Bild eingefügt wurde, ist mir wenig verständlich. Aber gut.

Als ich dann die Eckpfeiler

der Schiffmann-Politik sehen durfte, veröffentlichte ich mein nächstes Video um Mitternacht:

Ich stehe zu meiner Kritik, aber auch zu den teils doch lobenden Worten (man muss es nur hören wollen).

Sonderrechte für den Wir2020 Gründer Schiffmann in der Partei

Das eigentliche Problem ist die Satzung von Wir2020 – Der Schiffmann Partei. Denn diese sieht Sonderrechte für Bodo Schiffmann und andere vor:

§ 18 Mitglied mit Sonderrechten im Sinne des § 35 BGB
(18.1) Der Parteiidentitätshüter (PIH) Dr. Bodo Schiffmann ist als Gründungsvater ein bis zum 31.12.2025 befristetes besonderes Mitglied mit Sonderrechten im Sinne des § 10.14.1 WirBS. Immer wenn es in Organen der Partei zu Streitigkeiten über die politische Ausrichtung oder Identität der Partei kommt, ist der PIH als Sachverständiger zur Tatsachenfeststellung im Sinne des § 286 Abs. 1 Satz 1 ZPO anzuhören. Die Aussagen des PIH als Vater der Parteiidentität gelten in der Wertung als Feststellungen der Wahrheit im Sinne des § 256 Abs. 1 ZPO, d. h. der PIH äußert den Geist und Willen welche er bei Erschaffung der Partei und ihrer politischen Identität zugrunde gelegt hat. Eine Aberkennung dieses satzungsgemäßen Sonderrechtes ist durch einen Parteitagsbeschluss mit einer Mehrheit von mindestens Dreiviertel der gültigen abgegeben Stimmen möglich, der in einer anschließenden Urabstimmung bestätigt werden muss. Die Regelungen des § 7.2 WirBS und sonstige Regelungen dieser Satzung die ein Ende der Amtszeit oder Mitgliedschaft herbeiführen, finden auf den PIH keine Anwendung. Durch eine handschriftliche und persönlich unterzeichnete Willenserklärung gegenüber
dem Präsidium der Partei kann der PIH auf sein Sonderrecht zeitweise oder ganz verzichten. Nach Fristablauf kann der Parteitag mit einer Mehrheit von mindestens der Hälfte der Stimmberechtigten Mittglieder über eine Fristverlängerung entscheiden.

Verfasungshütter in WIR2020: Peinliche Schreibfehler

(18.2) Der Verfasungshütter (VerfH) Dr. Kai Pauling ist als Gründungsvater ein bis zum 31.12.2025 befristetes besonderes Mitglied mit Sonderrechten im Sinne des § 10.14.1 WirBS. Immer wenn es in Organen der Partei zu Streitigkeiten über Anwendung, Rechtsauslegung oder Regelungslücken dieser Satzung kommt, ist der VerfH als Sachverständiger zur Tatsachenfeststellung der Wahrheit im Sinne des § 286 Abs. 1 Satz 1 ZPO anzuhören. Die Aussagen des PIH als Vater der Parteiidentität gelten in der Wertung als
Feststellungen im Sinne des § 256 Abs. 1 ZPO, d. h. der VerfH äußert als quasi Gesetzgeber den Geist und Willen welchen er bei Erschaffung der Satzung zugrunde gelegt hat. Eine Aberkennung dieses satzungsgemäßen Sonderrechtes ist durch einen Parteitagsbeschluss mit einer Mehrheit von mindestens Dreiviertel der gültigen abgegeben Stimmen möglich, der in einer anschließenden Urabstimmung bestätigt werden muss. Die Regelungen des § 7.2 WirBS und sonstige Regelungen dieser Satzung die ein Ende der Amtszeit oder Mitgliedschaft herbeiführen, finden auf den VerfH keine Anwendung.
Durch eine handschriftliche und persönlich unterzeichnete Willenserklärung gegenüber dem Präsidium der Partei kann der PIH auf sein Sonderrecht zeitweise oder ganz verzichten. Nach Fristablauf kann der Parteitag mit einer Mehrheit von mindestens der Hälfte der Stimmberechtigten Mittglieder über eine Fristverlängerung entscheiden.

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Diese Normen hebeln den Rechtsstaat aus und festigen ein Führerprinzip, das ich als undemokratisch bezeichne:

Eine Partei muss von der Mitgliederversammlung getragen werden. Niemand darf über einer gerichtlichen Kontrolle klagen und das letzte Wort haben. ich hatte mich ja auch an der Bildkomposition beschwert: Schiffmann im Vordergrund, der Rest nur Staffage:

Wir2020: Die Schiffmann Partei zentriert sich nur auf den Gründer

Das erinnert mich an die Trump Inszenierung bei der Ermordnung von Al Bhagdadi

wobei Trump zwar die Kamera auf sich zentrieren lies, aber neben anderen sitzt, während Schiffmann alle überragt.

Obama hatte das damals besser gesteuert:

Ich finde, dass bei einer Parteigründung alles auf verschiedenen Schultern verteilt werden muss. Natürlich gibt es immer eine Frontperson. Aber wenn eine Partei nur auf einer Schulter drohnt, das ist dann zu wenig. Dann droht genau das, was Widerstand2020 hatte: Er geht, und es bleiben Trümmerhaufen zurück.

Natürlich muss man erwähnen, dass Schiffmann die neue Partei recht gut aufgestellt hatte. Die Materialien und Ideen sind umfangreich, ein Parteiprogramm existiert, auch wenn einige Copy und Paste Fehler da sind.

Das Problem der Mitgliedschaft ist aber noch nicht gelöst. Wieder wird gegen das Parteigesetz verstoßen, Mitgliedschaften sind auch in dieser Partei nicht möglich (Stand 23.6.). Angekündigt war es für den 20.06., Stand heute haben sich 4.100 Menschen vorregistriert:

Eine Partei, in der man kein Mitglied sein kann? Das bringt uns wieder zu der Situation, warum so schnell rausgeworfen? Wir2020, die Schiffmann Partei hatte ja angekündigt, alles besser machen zu wollen. Nun, offenbar geht es darum, die Welle mitzunehmen. Solange Corona ein Thema ist, solange Beschränkungen der Freiheitsrechte ein Thema sind, kann Schiffmann auf eine Fanbasis vertrauen. Er hat erkannt, dass mit den Lockerungen sein Projekt stirbt. Und sich daher für schnelles Handeln entschieden. Den politischen Instinkt kann ihm sicher niemand absprechen.

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Allgemein Politik und News

Widerstand2020: Von der Streikpartei zur Streitpartei

Und wieder rumort es bei Widerstand2020: Die als Alternative gestartete Partei von Victoria Hamm, Ralf Ludwig und Bodo Schiffmann verkommt immer mehr zur Streitpartei. Zum zweiten Mal seit dem Gründungstag 21.04.2020 warf der erste Vorstand hin. Am 08.05. erklärte Victoria Hamm ihren Rücktritt, nunmehr die am 29.5. gewählte erste Vorständin Sandra Wesoleck. Doch mit der Vorständin geht auch Gründer, Frontmann und Identifikationsfigur Dr. Bodo Schiffmann.

Activinews berichtete als erstes.

Pressemitteilung Ludwig zum Ausstieg Schiffmann

Nach Erscheinen der Pressemitteilung von Ralf Ludwig, die ich hier im Wortlaut widergeben darf, war das Netz im Aufruhr:

Liebe Widerständler, heute sind zwei unserer Vorstandsmitglieder zurückgetreten. Sandra Wesolek als 1. Vorsitzende Dr. Bodo Schiffmann als stellv. Vorsitzender. Die Gründe sind unterschiedlich und werden an anderer Stelle sicherlich von beiden noch aus ihrer Sicht veröffentlicht

Ich danke dir, Sandra, sehr für deine engagierte, mitfühlende und immer offene Art allen Menschen gegenüber. Sandra du bist ein wunderbarer Mensch und ich freue mich, dass du unserer Partei erhalten bleibst und uns weiterhin tatkräftig unterstützt.

Lieber Bodo, Du hattest den Mut, in einer schweren Zeit dein Gesicht in die Öffentlichkeit zu halten und dich mit Rückgrat dem Mainstream entgegen zu stellen. Ich wäre den Weg gerne mit dir weiter gegangen. Ich kann aber auch verstehen, dass wir jetzt an einer Weggabelung stehen, die in andere Richtungen weist. Ich wünsche mir, dass wir auf den unterschiedlichen Wegen das gemeinsame Ziel, nämlich eine freie, liebevolle Gesellschaft, in der Menschen einander vertrauen erreichen. Vielen Dank euch beiden für euer Engagement. Ich wünsche mir, dass wir ab jetzt alle Interessierten in die Partei aufnehmen können und gemeinsam als Schwarm in eine neue Zukunft aufbrechen. Euer Ralf

Quelle

Meine Eilmeldung über Widerstand2020 als Streitpartei

In meiner Eilmeldung habe ich dann den Bestand der Partei in Frage gestellt (siehe oben).  

 
Doch liegt meine Einschätzung so daneben? Zum wiederholten Mal verweigert die Partei, die sich der Transparenz verschrieben hat, dieselbe. Es gibt es keine und schon gar keine befriedigenden Informationen. Eine Partei, bei der eine Vorständin nach einer Woche hinwirft, ist ein Chaoshaufen, eine Streitpartei und nur mit sich selbst beschäftigt.
 
 

Victoria Hamm über den Streit im Widerstand2020 und die Partei

Victoria Hamm hatte sich vor kurzem nochmal zu ihrem Austritt geäußert:
 
Mein abschließendes Statement an Widerstand2020:
Auf Ihrer Seite schreiben sie am 23.05.: „Durch die Rücktrittsankündigung von Victoria Hamm sind wir in Schwierigkeiten geraten, da wir mit nur zwei Vorstandsmitgliedern handlungsunfähig sind. Wir haben deshalb gemeinsam mit Victoria 34 weitere Personen als Mitglieder verifiziert, ….“
 
1. mir wurde von Ralf Ludwig gesagt, ich dürfe die Partei erst am 25.05. verlassen. Ich hatte dieses „dürfen“ zwar als unpassend empfunden, aber zugestimmt, damit ich nicht im Weg stehe.
 
2. ICH habe NIEMALS auch nur irgendein Mitglied verifiziert. Wenn ich das Technische hätte weiter gemacht, wären nach einer Woche alle 80.000 bis 100.000 Mitglieder verifiziert. Die Ausrede, die Emails hätten nicht genutzt werden können, ist der größte Müll, den ich je gehört habe! Man kann ein Double-Opt-In IMMER nachholen. Dazu gibt es zahlreiche Anbieter, die wir auch schon zuvor genutzt haben.
 
3. Bitte stellt euch mal die Frage, ob ich wirklich das Problem bin oder ob es nicht doch eher der miserable Umgang mit den Menschen ist, die Ihre Hoffnung in das Projekt gesetzt hatten?
Ich hatte allen Transparenz versprochen und diese immer gezeigt. Ich habe immer ehrlich darüber informiert, was passiert und was ich tue/was wir tun. Auf meine Worte folgten immer Handlungen.
Jetzt diese Verantwortung abzuwälzen, zeigt mir erneut, wie wichtig es war, diese „Partei“ zu verlassen!
 
4. Liebe 33 (wer auch immer ihr seid),…. stellt das bitte auf eurer Seite klar.
Für die, die jetzt hier wieder denken, ich würde irgendetwas kaputt machen….. ich habe nun mal nichts derartiges beschlossen und ich bin auch nicht schuld daran, dass immer mehr Menschen skeptisch werden. Hätten sich gewisse Personen nicht immer wieder eingemischt, in Aufgaben, von denen sie nichts verstehen (z.B. IT und Ehrlichkeit), dann hätten wir der Welt den Arsch aufreißen können. Zusammen.
Ich habe immer gesagt, dass ich nicht aufgebe! Wenn eben der eine Weg nicht klappt, dann ist es eben ein anderer. Nach all dem, was war, fällt mir vertrauen schwer. Aber ich habe eine Idee, wie wir alle, jeder für sich (ohne Partei), wirklich etwas tun können, um etwas zu verändern. Ich verfasse das noch in einen gesonderten Post. Im Moment muss ich auch erst einmal versuchen, meinen Glauben an die Menschen wieder zu gewinnen♥
 
 
Am Abend, nachdem ich in einer Sondersendung nochmals berichtet hatte,
 
 

Schiffmann zum Verlassen der Streitpartei Widerstand2020

erschien dann ein weiteres Statement von Bodo Schiffmann als Video auf seinem Kanal Schwindelambulanz Sinsheim:

https://www.youtube.com/watch?v=2IOhhCWtCCI

Er schaut sehr Müde aus und spricht von seinen Beweggründen. Schiffmann teilt gegen Victoria Hamm aus, die seiner Meinung nach nicht die Wahrheit sagt, aber ohne die Lügen zu benennen. Dabei räumt er ein, dass er Kompetenzen an sich gezogen hat und dass er mit dem Schwarm so seine Probleme hat, weil der nicht alles entscheiden dürfe. Damit gibt er all denen Recht, die dem Widerstand antidemokratische Strukturen und Ideale andichten.  

Mein Reply findet ihr hier:

Inzwischen springt auch ein Teil der Presse hierauf an.   Ob es nun diese kleinkarrierten Diskussionen über Mitbestimmung und Software sind oder die Frage, ob und wie schnell man Mitglieder aufnehmen will, kann nach wie vor nicht entschieden werden. Wie bereits bei Hamms Rücktritt ist unklar, ob es einen Übergangsvorsitzenden geben wird, wie es die Satzung eigentlich vorsieht. Ob Ludwig die Partei alleine führen kann, ist nicht bekannt. Zwar ist er der einzige, der meines Wissens nach überhaupt Parteipolitische Ideen vorantrieb, wenn man die Webseite vom Widerstand2020 als Ansatz nimmt.

Aber hat er in seinem Schwarm noch die Kontrolle? Ist er noch Herr im eigenen Haus?   Für mich ist eines klar: Persönliche Eitelkeiten der Gründer und fehlendes Durchhaltevermögen haben das Projekt Widerstand2020 nachhaltig beschädigt. Die Partei ist am Ende, keines der gegebenen Versprechen ist eingehalten, keine der erzeugten Hoffnungen der Mitglieder und Follower wurde erfüllt. Stattdessen mehr Drama und Tränen als auf RTL oder in der SPD. Und spätestens das beweist, dass der Widerstand2020 nur eine weitere Partei wie die SPD ist, keinesfalls eine bessere oder substantiell gute. Dieselben Fehler haben bereits die Piraten in Deutschland in die Bedeutungslosigkeit getrieben. Dieses Schicksal bleibt Widerstand2020 erspart: Politisch relevant war die Partei noch nicht.

Update: Eben auf Hamms Seite ein weiteres Statement entdeckt. Sie schiesst jetzt erheblich gegen Schiffmann, was nicht die feine Art ist, was sich aber mit den Aussagen von Schiffmann von gestern deckt…

https://victoriahamm.de/article1.html

Der Kern der Eitelkeiten scheint folgender zu sein:

Dann kam Herr Schiffmann auf die Idee, das muss alles super schnell zu einer anderen Firma mit der IT. Er habe da einen, der eine Mitgliederverwaltung für Fitnessstudios macht. Da mein ex Mann Fitnessstudios in ganz Deutschland schult, kannte ich Sigi M., der die Mitgliederverwaltung angeboten hatte und ich rief ihn an. Fragte nach, ob er schon mit solch heftigen Hacker Angriffen zu tun hatte… dies verneinte er. Zudem erzählte er auch noch, dass meine Partei Mitgliederdaten auf einem Microsoft Azure cloud Server landen…. und da dachte ich – never!… das mache ich nicht. Dies erzählte ich dann auch Herrn Schiffmann. Die einzige Reaktion war …. das wird so gemacht.

Da war für mich klar, ich kann mit diesem Menschen nur sehr schwer zusammenarbeiten. Auch, als sich die ITler geschlossen bei Herrm Schiffmann meldeten und sämtliche Gefahren und Lösungen angeboten hatten, kam von Herrn Schiffmann nur die selbe Reaktion, die er nicht mal persönlich, sondern über seinen Assistenten Roger Bittner mitteilen lies. Das ist so entschieden, das wird so gemacht. Natürlich waren die ITler mehr als enttäuscht. Sie hatten schließlich 2 Tage fast rund um die Uhr gearbeitet und auch Geld in Server und Testsimulationen gesteckt.

Am 08.05.2020 hatte ich einen Termin um 10 Uhr mit Sigi M. von der Mitgliederverwaltung um die Datenübergabe zu machen. Dieser Termin wurde hinter meinem Rücken von Herrn Schiffmann abgesagt und ich hatte auch darüber keinerlei Info erhalten. Um 10:15 an besagte Tag rief ich selbst bei Sigi M. an und fragte, was los sei. Mein Termin wurde abgesagt. Er ging davon aus, ich wisse das. Zudem hatte er sich dazu entschieden, nun doch nicht mehr mit der Mitgliederverwaltung behilflich zu sein, da er selbst auch sehr Respekt davor habe, wenn die Seite so unter Beschuss steht. – Und dann kam Herr Schiffmann wieder bei der zuvor abgesägten ITlern an und meinte, ER möchte nun doch lieber, dass die das machen.

Die Krönung kam dann einen Tag später. Schiffmann setzt sich in sein neues Video und erklärt Anonymous offiziell den Krieg. Also, da haben sich viele inkl. Mir echt gefragt, was da gerade schief läuft.
Ich wollte eine Partei, in der einfach sehr vieles digital passiert. In der man interaktiv sein kann. In der vieles sehr barrierefrei passiert.“